Frühindikatoren 28.07.2022

Publizierdatum: 28. Juli 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
32.19812.0324.02413.1662.9963.6082.12120.55427.760
+1,37%+4,06%+2,62%+0,53%+1,14%+0,91%+0,47%-0,56%+0,16%
  • USA- Demokraten einigen sich auf Steuer-, Gesundheits- und Energie-Paket
  • Kim - Nordkorea zu jeglicher militärischer Konfrontation bereit
  • Facebook (nachbörslich -2,8%) verzeichnet ersten Umsatzrückgang seit Börsengang
  • Nasdaq steigt über 4% - Börsen reagieren euphorisch auf US-Notenbank-Sitzung

Guten Morgen...Während das Herz schlägt, während Körper und Seele zusammenbleiben, kann ich nicht zugeben, dass eine Kreatur, die mit Willen ausgestattet ist, das Bedürfnis hat, die Hoffnung im Leben zu verlieren. Jules Verne. Reise zum Erdmittelpunkt. Die Anleger haben nicht nur nicht die Hoffnung verloren, dass die Fed ihren Zinserhöhungszyklus schon bald beenden könnte, sondern haben jetzt erste ganz zaghafte Signale in diese Richtung erhalten. Der Aktienmarkt stieg wie ein Leuchtfeuer. Die Fed hob den Leitzins wie erwartet zum zweiten Mal in Folge um 0,75 Prozentpunkte an. Die Notenbank hat in ihrer Mitteilung die Abkühlung der Konjunktur erwähnt. Das war eine Überraschung. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass zumindest die Zeit der 75-Basispunkte-Schritte mit der gestrigen Zinssitzung zu Ende gegangen ist. Derartige Signale sendete Fed-Chef Jerome Powell auch in seiner Pressekonferenz. Microsoft (+6,7%) und Alphabet (=Google +7,7%) verfehlten mit ihren Quartalsergebnissen zwar teilweise die Erwartungen, steigerten aber ihre Umsätze. Das zog wie ein Wirbelsturm auch andere Techwerte wie Amazon, Apple, Twitter oder der Facebook-Mutter Meta mit nach oben. Sie gewannen bis zu 6,5%. Die Spotify (+12,2%) Zahlen waren wie Musik in den Ohren der Anleger. Der CEO hob seine Gesamtjahresziele an. Das Musik-Geschäft werde sich vor dem Hintergrund der Rezessionsgefahr besser entwickeln als der Rest der Unterhaltungsindustrie, meinte ein Analyst freudestrahlend. T-Mobile US (+5,2%) blickt ebenfalls optimistischer nach vorn und peilt für 2022 nun 6,3 statt 5,3 bis 5,8 Millionen neue Vertragskunden an. Sehr fein. Rohöl verteuerte sich um mehr als 3%. Der überraschend deutliche Rückgang der US-Lagerbestände sei dafür laut Rohölhändlern ein gewichtiger Faktor. Zudem griffen Abnehmer statt zu Gas verstärkt zu Öl als Energieträger.







Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR0,238%1,013%1,49%1,77%
GBP1,948%0,000%2,61%2,43%
USD2,806%3,812%2,84%2,84%
JPY-0,013%0,000%0,14%0,36%
CHF0,000%0,000%0,97%1,39%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland0,95%-0,18%0,45%
UK1,95%0,972%1,88%
USA2,79%1,512%3,00%
Japan0,20%0,07%-0,08%
Schweiz0,56%-0,135%0,10%
EURUSD
USD1,0206-
CAD1,30901,2826
GBP*0,83901,2160
CHF0,97850,9587
AUD*1,46020,6988
JPY138,24135,43
SEK10,421110,2110
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d156,16
Öl Sorte Brent in USD/Fass107,30
Gold in USD/Feinunze1.735,56
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-16,06%4298,41
S&P 500-5,96%4766,18
NIKKEI-8,72%28791,71

Meta (Facebook) in USD mit Trend (SD +-1)

Meta (Facebook) in USD mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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