Frühindikatoren 28.09.2020

Publizierdatum: 28. September 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
27.17410.9143.29812.4692.0833.1371.64223.46223.413
+1,34%+2,26%+1,60%-1,09%-0,92%-0,71%+0,24%+0,97%+0,90%
  • New York Times - Trump zahlte in zehn von 15 Jahren keine Einkommenssteuern
  • Schweiz - Stimmvolk sagt hauchdünn Ja zum Kauf neuer Kampfjets
  • EZB-Ratsmitglied nennt Euro-Anstieg Grund zur Sorge
  • Rekordanstieg in Niederlanden - Fast 3.000 Neuinfektionen

Guten Morgen. Die Vernunft steht in London und Brüssel weiter unter Quarantäne. In den nächsten Tagen dürfte klarer werden, ob die seit mehr als vier Jahren währende Saga um den britischen EU-Austritt noch ein glimpfliches Ende findet. Politik der eingeschlafenen Füße: Ein wirtschaftlicher Bruch ohne Abkommen würde vor allem bedeuten, dass beide Seiten Zölle erheben müssten. Dutzende Rechtsfragen wären nicht geregelt. Forscher des Londoner King's College schätzen, dass ein Brexit ohne Abkommen die britische Wirtschaft dreimal so hart treffen könnte wie die Covid-19-Krise. Der US-Präsident hat die streng katholische Richterin Barrett für den Supreme Court nominiert. Der Senat muss das noch bestätigen. Die Personalie hat immenses politisches Gewicht, da Trump mit einer Nachbesetzung auf Jahre, vielleicht Jahrzehnte, hinaus eine konservative Mehrheit am höchsten Gericht zementiert. In seiner Amtszeit hat er bereits zwei konservative Richter an den Supreme Court berufen. Einige US-Frauenrechtler laufen Sturm dagegen, weil damit ein Frauenrecht wie das auf Abtreibung in den USA Geschichte sein könnte. Aber sie laufen Sturm ohne Stürmer. Die Republikaner haben die Mehrheit im Senat. Auf Wochensicht hat der DAX ein Minus von 4,9% verbucht - das ist der größte Wochenverlust seit Mitte Juni. Schade eigentlich. Der europäische Banken-Index fiel auf ein neues Rekordtief. Die Nachrichtenlage ist nicht so schlecht geworden, dass man einen Börsen-Bericht für eine durchschnittliche Fernseh-Nachrichten-Sendung halten könnte. In New York drehte am Freitag die Börse entsprechend und schloss deutlich im Plus. Lagardere (+33%) sorgte für Aufsehen. Der Herausgeber der Zeitschrift Paris Match schaffte den größten Tagesgewinn seit 33 Jahren. Zuvor hatte Arnault, der reichste Mann Frankreichs, seine direkte Beteiligung an der Firma öffentlich gemacht.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,498%-0,433%-0,45%-0,25%
GBP0,058%0,158%0,17%0,36%
USD0,218%0,369%0,31%0,66%
JPY-0,097%0,051%-0,07%0,01%
CHF-0,760%-0,593%-0,59%-0,37%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,52%-0,19%-0,70%
UK0,19%0,83%-0,07%
USA0,66%1,91%0,13%
Japan0,02%-0,02%-0,15%
Schweiz-0,50%-0,47%-0,80%
EURUSD
USD1,1630-
CAD1,55601,3384
GBP*0,91051,2772
CHF1,08040,9287
AUD*1,64910,7050
JPY122,44105,28
SEK10,60669,1191
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d174,67
Öl Sorte Brent in USD/Fass41,50
Gold in USD/Feinunze1.857,01
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-16,24%3.745,15
S&P 500-1,61%3.230,78
NIKKEI-1,52%23.656,62

DAX mit Trend (log. Skala)

DAX mit Trend (log. Skala)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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