Frühindikatoren 28.09.2022

Publizierdatum: 28. September 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
29.13510.8303.64712.1402.7123.3292.01217.39425.984
-0,43%+0,25%-0,21%-0,72%-0,33%-0,42%-0,56%-2,61%-2,21%
  • Medwedew - Haben Recht auf Verteidigung mit Atomwaffen
  • Ukraine-Krieg treibt Bevölkerungszahl in Deutschland erstmals auf 84 Mio
  • Habeck - Längere Laufzeit für süddeutsche AKW nach derzeitiger Lage
  • Slowakischer Regierungschef - Wirtschaft droht Kollaps

Guten Morgen...Die Voodoo-Götter sind erwacht. Es rührt sich etwas in der Dunkelheit: Weiter massiv steigende Zinsen und zwar schneller wie Bolt die 100 Meter laufen kann, die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe ist z.B. auf 4% (!) angestiegen, der Krieg, schüren die blanke Angst, die Angst vor einer weltweiten Rezession. Die Börsen tendieren schwächer. Es gibt keinen Halt auf der schiefen Bahn. Analysten meinten aber, dass der Oktober vor den Kongresswahlen in den USA normalerweise ein saisonal fester Aktienmonat ist. Der nächste in der Reihe für einen Rettungsschirm: Der Deutsche Städtetag pocht auf einen Rettungsschirm für die Stadtwerke. Die USA bereiten ein neues gigantisches Waffenpaket für den Kampf der Ukraine gegen Russland vor. Die vier russisch besetzten Gebiete haben sich bei einer Abstimmung, westliche Regierungen sagen unter Druck, für einen Beitritt zu Russland ausgesprochen. Ukrainische Offensiven zur weiteren Rückeroberung ihrer Gebiete könnten in den Augen Moskaus damit ein Angriff auf Russland sein. Für diesen Fall hatte Moskau mit Atomraketen gedroht. Dies sei kein Bluff, so dortige Politiker. Einige westliche Experten schließen den Einsatz von Massenvernichtungswaffen durch Moskau wie Mini-Nukes, das sind kleinere Atomraketen mit einer Sprengkraft unter fünf Kilotonnen, nicht mehr vollständig aus. Ob eine derart kaum vorstellbare Aktion den Westen dazu veranlassen würde, direkt militärisch einzugreifen, ist unklar. Viele Experten halten das aber für sehr unwahrscheinlich. Die G7-Staaten sagen der Ukraine Unterstützung bei dem Vorhaben zu, eingefrorene russische Staatsvermögen für den Wiederaufbau zu verwenden. Wird z.B. China in diesem Fall jenes Staatsvermögen, das in Dollar gehalten wird, sicherheitshalber auflösen? Viele Unbekannte. Wir stochern auch heute Morgen noch sprachlos im Nebelschleier der Politik herum.





Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR1,228%2,625%3,13%3,13%
GBP3,414%0,000%5,57%4,89%
USD3,642%4,852%4,17%3,93%
JPY-0,024%0,000%0,32%0,60%
CHF0,000%0,000%2,12%2,38%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland2,23%-0,18%1,97%
UK4,40%0,972%4,72%
USA3,98%1,512%4,29%
Japan0,25%0,07%-0,04%
Schweiz1,54%-0,135%1,31%
EURUSD
USD0,9552-
CAD1,31641,3777
GBP*0,89591,0659
CHF0,95030,9946
AUD*1,49530,6386
JPY138,22144,70
SEK10,907811,4187
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d137,14
Öl Sorte Brent in USD/Fass85,13
Gold in USD/Feinunze1.623,72
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-22,55%4298,41
S&P 500-8,93%4766,18
NIKKEI-14,55%28791,71

NIKKEI in YEN mit Trend (SD +-1)

NIKKEI in YEN mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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