Frühindikatoren 28.10.2020

Publizierdatum: 28. Oktober 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
27.46311.4313.39112.0642.1143.0711.60724.79923.419
-0,80%+0,64%-0,30%-0,93%-3,63%-1,12%-1,08%+0,05%-0,29%
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Guten Morgen. Du willst alles ändern, sagst du, in mir wächst ein Verdacht. Den ganzen Tag hast du geschwiegen.
Wozu hast du dich heute entschieden? Ich fürchte du hast etwas vor was dich unglücklich macht. Zitiert aus einem Songtext von Juliane Werding. Deutschland steht in der Corona-Krise vor einschneidenden Einschränkungen. Die Bundesregierung warnte vor einem ungebremsten Anstieg der Neuinfektionen. In Regierungskreisen wurde von einem drohenden kompletten Kontrollverlust gesprochen. Das Zeitalter der Überforderung. Laschet (CDU) kündigte umfangreiche Kontaktbeschränkungen an - die aber anders als im Frühjahr nur auf Zeit verhängt würden. In Ländern wie Frankreich, Italien und Spanien wurde das öffentliche Leben bereits drastisch eingeschränkt. Vor diesem Hintergrund markierte der Volatilitätsindex VDax, der die Nervosität der Anleger misst, mit 35 Punkten ein Vier-Monats-Hoch. Im Mittelstand (hauptsächlich nicht börsennotierte Firmen) wird von einigen Ökonomen eine Insolvenzwelle erwartet, falls weitere Lockdown-Maßnahmen folgen sollten. Ermutigende Firmenbilanzen linderten den Verkaufsdruck an der Börse. Der S&P 500 Index verlor nur 0,3%. Händler bezeichneten das angesichts der Bedrohungslage durch das Virus als überschaubar. Rohöl war gefragt, da wegen des Hurrikans Zeta einige Förderanlagen im Golf von Mexiko ihren Betrieb einstellten. Der Gewinn der HSBC (+3,5%) lag über den Erwartungen. Der CEO plant die Wiederaufnahme der Dividende. AMD (-4%) will Xilinx (+14%) für 35 Milliarden Dollar schlucken. Die älteste Cyber-Devise Bitcoin (+4%) legte zu. Die Pläne von Paypal, die Zocker-Devise als Zahlungsmittel zu akzeptieren, befeuerte Spekulationen, dass andere diesem Beispiel folgen. Für zusätzliches Interesse sorgten die Gedankenspiele großer Notenbanken, eigene Internet-Währungen auf den Markt zu bringen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,510%-0,465%-0,50%-0,28%
GBP0,049%0,133%0,20%0,41%
USD0,213%0,332%0,37%0,77%
JPY-0,101%0,045%-0,06%0,02%
CHF-0,780%-0,620%-0,61%-0,36%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,62%-0,19%-0,76%
UK0,23%0,83%-0,05%
USA0,77%1,91%0,15%
Japan0,02%-0,02%-0,12%
Schweiz-0,51%-0,47%-0,76%
EURUSD
USD1,1781-
CAD1,55351,3185
GBP*0,90241,3055
CHF1,07120,9089
AUD*1,64690,7153
JPY122,80104,22
SEK10,28368,7231
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d175,94
Öl Sorte Brent in USD/Fass40,47
Gold in USD/Feinunze1.907,51
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-18,00%3.745,15
S&P 500-0,13%3.230,78
NIKKEI-1,79%23.656,62

Bitcoin in US-Dollar mit langfristigen Trend (SD +-1)

Bitcoin in US-Dollar mit langfristigen Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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