Frühindikatoren 29.01.2020

Publizierdatum: 29. Januar 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
28.7239.2703.27613.3243.1203.7192.14027.22623.379
+0,66%+1,43%+1,01%+0,90%+0,68%+1,13%+0,94%-2,59%+0,71%
  • Hoffnung - Experte - Höhepunkt der Lungenkrankheit in China in einer Woche
  • Sehr fein - VW-Vorstand bekräftigt Start für E-Auto ID.3-Start im Sommer
  • Briten sagen Jein - Huawei darf 5G-Netz nur unter Auflagen ausbauen
  • Republikaner können Zeugen im Impeachmentverfahren nicht verhindern

Guten Morgen. Die Wall Street hat den Klang der Stille, den der Coronavirus über die Weltwirtschaft gelegt hat, gestern Abend durchbrochen. In der Hand von Chinas Präsident Xi befindet sich, was das Virus angeht, nicht das Champagnerglas, sondern das Hackebeil. Zehntausende Anleger, vielleicht mehr, haben ihre Sorgen über die Folgen für die chinesische Wirtschaft des Virus aufgegeben und die jüngste Korrektur zum Einstieg genutzt. Die Anleger haben sich so schnell neu entschieden wie beim Speed-Dating. Zuvor hatten US-Banken die Investoren ermutigt und meinten, dass Kriege und derartige Epidemien zumindest in der Vergangenheit immer gute Einstiegschancen in die Börse geboten hätten. Hätte, hätte Fahrradkette. Von der heutigen Sitzung der US-Notenbank wird erwartet, dass die Fed ihren Kurs beibehält und die Zinsen zumindest in diesem Jahr unverändert belassen wird. Die bis dato gemeldeten US-Gewinne liegen 4% über den Erwartungen. Apple (nachbörslich +3%) hat das vergangene Weihnachtsgeschäft mit Rekordzahlen abgeschlossen. Der Quartalsumsatz stieg im Jahresvergleich um 9%. Sehr fein. Der Gewinn erreichte 22,2 Milliarden Dollar nach knapp 20 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor. Das sind atemberaubend gute Zahlen. Die Zahlen dürften die Börsen heute stützen. SAP (-2,1%) konnte dagegen mit einer Gewinnsteigerung im Rahmen der Erwartungen nicht überzeugen. Kone (Aktie auf Rekordhoch) bietet für die Aufzugssparte von Thyssenkrupp (+5,3%) 17 Milliarden Euro. Deren Wert wurde bislang auf 15 Milliarden Euro geschätzt. Während es zur US-Präsidentschaftswahl noch lange hin ist, gehen die Vorwahlen am Montag los. Experten rechnen damit, dass wir vermutlich bis zum 03. März (Super Tuesday) warten müssen, um einschätzen zu können, wer gegen Trump antreten wird. Die Schweizer Währung blieb als sicherer Hafen attraktiv. Der Euro fiel auf ein 33-Monats-Tief.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,401%-0,270%-0,24%0,02%
GBP0,686%0,798%0,65%0,75%
USD1,770%1,831%1,43%1,56%
JPY-0,044%0,124%-0,03%0,04%
CHF-0,678%-0,506%-0,61%-0,37%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,38%-0,19%-0,62%
UK0,55%0,83%0,44%
USA1,65%1,91%1,46%
Japan-0,04%-0,02%-0,13%
Schweiz-0,74%-0,47%-0,75%
EURUSD
USD1,1015-
CAD1,44961,3161
GBP*0,84561,3024
CHF1,07280,9738
AUD*1,62690,6770
JPY120,19109,11
SEK10,57879,6029
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d173,68
Öl Sorte Brent in USD/Fass60,17
Gold in USD/Feinunze1.566,44
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-0,70%3.745,15
S&P 500+3,19%3.230,78
NIKKEI+0,17%23.656,62

SAP mit Trend (SD +-0,8)

SAP mit Trend (SD +-0,8)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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