Frühindikatoren 29.03.2021

Publizierdatum: 29. März 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
33.07313.1393.97514.7493.1463.8671.89028.43129.522
+1,39%+1,24%+1,66%+0,87%+1,41%+0,89%+0,97%+0,33%+1,18%
  • Merkel erwartet Verpflichtung der Firmen zu Corona-Test-Angeboten
  • Frankreich meldet neue Höchstzahl an Intensivpatienten
  • Corona - Flugverband IATA erwartet keine rasche Normalisierung
  • Suezkanal - Havarierte Ever Given geborgen

Guten Morgen...Wetten, ich kann im Suez-Kanal wenden...Das 400 Meter lange Containerschiff Ever Given lag seit Dienstag im Suez-Kanal quer. Nun ist das Schiff endlich freigelegt worden. Die zuletzt auf Talfahrt gegangenen Reedereien gingen auf Erholungskurs (Maersk und Hapag Lloyd bis zu +5,8%). Die Schließung traf die Weltwirtschaft in einer ohnehin höchst angespannten Situation der globalen Lieferketten, die in den vergangenen Monaten eskaliert ist. Ein Hauptproblem ist die Knappheit an Seecontainern. Es ist jetzt fast fünf Mal so teuer, einen Container von Ostasien nach Europa zu transportieren, wie vor einem Jahr. Dazu kommt die enge Versorgungslage mit Mikrochips. Der Dollar ist wie ein in die Stadt verschenktes Kätzchen, das durch Wind und Wetter den Weg zurück zum Heimathof findet. Leicht zerzaust und ein wenig verwirrt befindet sich das Tier nun wieder in einer Aufwärtsbewegung. Optimismus auf eine beschleunigte globale Erholung verleiht den Börsen Flügel. Die durch die erwartete sehr starke wirtschaftliche Expansion vermutlich steigende Inflation in den kommenden Monaten dürfte nur vorübergehend sein. Die Zentralbanken scheinen entschlossen, darüber hinweg zu sehen. Das ist die derzeit gängige Marktmeinung. Laut Bundesbank sind die Bankeinlagen privater Haushalte von Januar 2020 bis Januar 2021 um kaum glaubliche 182 Mrd. auf 1,73 Billionen Euro gestiegen. Die auf Staatsbürgerschaften und Wohnorte spezialisierte Beratungsfirma Henley berichtet über einen sprunghaften Anstieg von Anfragen betuchter Kunden. Als Flucht-Reaktion vor neuen Steuern richten reiche Amerikaner nun offenbar Treuhandfonds für Verwandte ein. Gegenwärtig liegt dabei die Schwelle für eine Steuerbefreiung bei 11,7 Mio. Dollar pro Person. Noch zumindest - denn Biden sprach sich im Wahlkampf dafür aus, sie wieder auf 3,5 Mio. Dollar wie im Jahr 2009 zu senken.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,537%-0,489%-0,36%0,02%
GBP0,088%0,161%0,63%0,99%
USD0,199%0,281%0,93%1,65%
JPY-0,075%0,054%-0,02%0,10%
CHF-0,752%-0,596%-0,41%0,03%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,34%-0,58%-0,72%
UK0,76%0,20%0,06%
USA1,65%0,91%0,14%
Japan0,08%0,02%-0,13%
Schweiz-0,21%-0,449%-0,75%
EURUSD
USD1,1777-
CAD1,48701,2624
GBP*0,85541,3767
CHF1,10660,9394
AUD*1,54540,7620
JPY128,85109,40
SEK10,20298,6619
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d172,12
Öl Sorte Brent in USD/Fass63,44
Gold in USD/Feinunze1.727,02
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+8,85%3552,64
S&P 500+9,75%3756,07
NIKKEI+5,33%27444,17

Euro vs. US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Euro vs. US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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