Frühindikatoren 29.09.2020

Publizierdatum: 29. September 2020

Downloads

TypDokumentDatei-Größe
Fruehkommentar_file.pdf138 KB
Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
27.58411.1183.35212.8712.1243.2231.66723.33523.539
+1,51%+1,87%+1,61%+3,22%+1,97%+2,75%+1,52%-0,60%+0,11%
  • Macron droht Russland mit Konsequenzen im Fall Nawalny
  • Krieg um Berg-Karabach: Armenien setzt auf Schutzmacht Russland
  • EU signalisiert Entgegenkommen bei Handelsabkommen mit Großbritannien
  • Nikkei-Index auf höchstem Stand seit sieben Monaten

Guten Morgen. Die Börse hat so schnell wie beim Speed-Dating gedreht. Schnäppchenjäger haben den europäischen Börsen den besten Tag seit einem Vierteljahr beschert. Es ist, als ob eine narrative Kraft den Bankenindex des STOXX 600 (+5,6%) stützen würde. Er war noch zum Wochenschluss auf ein neues Allzeittief gefallen. Bei HSBC (+9,2%) hat der größte Anteilseigner, der chinesische Internet-Versicherungsriese Pin An, seine Beteiligung auf 8% aufgestockt. Es ist wie ein neues Leben nach der Nahtod-Erfahrung. Auch Reisewerte standen auf dem Einkaufszettel: Die Aktien von Delta Air, United und American Airlines notierten bis zu 5,2% höher. Positive Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung Chinas versetzen die Anleger in Kauflaune. Auch hofft der Markt auf einen Durchbruch bei den Verhandlungen über ein neues US-Hilfspaket. Die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Pelosi, kündigte eine neue Gesetzesvorlage der Demokraten in Höhe von 2,2 Billionen Dollar an, die eine Kompromissmaßnahme darstelle. Der EU-Verhandlungsführer Barnier ist bereit, diese Woche an einem gemeinsamen Entwurf eines Brexit-Freihandelsabkommens zu arbeiten, einem konsolidierten Rechtstext, schrieb The Times. Dem Bericht zufolge habe die EU auch ihre Drohung zurückgezogen, Handels- und Sicherheitsgespräche auszusetzen. Die Gespräche der Delegationen beider Seiten beginnen heute und sind bis Freitagmorgen angesetzt. Zuletzt hatte sich Streit unter anderem an den Themen Fischerei und fairem Wettbewerb entzündet. Zudem stieß ein Gesetzesvorhaben von Johnson auf Kritik. Das Gesetz würde der Regierung die Möglichkeit geben, die im Brexit-Vertrag festgeschriebene Regelung auszuhebeln, nach der im britischen Nordirland auch künftig EU-Zoll-Regeln gelten sollen. Die abgespaltene Energietechnik-Sparte von Siemens (+9,2%), Siemens Energy, legte ein verhaltenes IPO hin.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,493%-0,427%-0,43%-0,24%
GBP0,062%0,152%0,17%0,37%
USD0,220%0,366%0,32%0,67%
JPY-0,099%0,050%-0,07%0,01%
CHF-0,760%-0,593%-0,60%-0,35%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,52%-0,19%-0,70%
UK0,20%0,83%-0,05%
USA0,66%1,91%0,13%
Japan0,02%-0,02%-0,15%
Schweiz-0,50%-0,47%-0,82%
EURUSD
USD1,1673-
CAD1,56101,3375
GBP*0,90781,2857
CHF1,07880,9240
AUD*1,64740,7085
JPY123,23105,56
SEK10,54389,0339
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d174,62
Öl Sorte Brent in USD/Fass42,22
Gold in USD/Feinunze1.877,98
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-13,94%3.745,15
S&P 500-0,36%3.230,78
NIKKEI-1,63%23.656,62

NIKKEI mit Trend (SD +-1)

NIKKEI mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

Hinweis:
Diese Information ist eine Marketingmitteilung der Schoellerbank Invest AG, keine Finanzanalyse, keine Anlageempfehlung und keine Anlageberatung. Sie enthält weder ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder eine Nebendienstleistung, noch eine Aufforderung, ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder eine Nebendienstleistung abzugeben. Diese Marketingmitteilung wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt auch nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen.

Marketingmitteilungen können eine Anlageberatung nicht ersetzen. Ausschließlich bei Anlageberatungen können die persönlichen Verhältnisse des Kunden (Anlageziele, Erfahrungen und Kenntnisse, Risikoneigung und finanzielle Verhältnisse) berücksichtigt werden, sowie eine umfassende und kundenspezifische Eignungsprüfung durchgeführt werden.

Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

Haftungsbeschränkung:
Alle Informationen beruhen auf verlässlichen Quellen und sorgfältigen Analysen, die jederzeit einer Änderung unterliegen können. Die Schoellerbank Invest AG ist zu einer Aktualisierung dieser Informationen nicht verpflichtet.
Die Haftung der Schoellerbank Invest AG für leichte Fahrlässigkeit im Zusammenhang mit der Quellenrecherche und Analyse und den darauf beruhenden Informationen wird ausgeschlossen. Die Schoellerbank Invest AG ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Schoellerbank Aktiengesellschaft.'
VOILA_REP_ID=C1257E77:00296CBA