Frühindikatoren 29.10.2020

Publizierdatum: 29. Oktober 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.52011.0053.27111.5612.0532.9641.56624.65523.332
-3,43%-3,73%-3,53%-4,17%-2,87%-3,49%-2,55%-0,22%-0,37%
  • Deutschland ab Montag im Teil-Lockdown
  • Frankreich führt ab Freitag Lockdown ein
  • Wow - Deutsche Post erwartet Jahresrekord von 1,8 Milliarden (!) Paketen
  • Amgen meldet Gewinnsprung - Patienten wieder beim Arzt

Guten Morgen. Fangen wir mit dem Besten an, was sich sagen lässt. Es regnet. Aus Furcht vor einer erneuten Rezession aufgrund unerwarteter Reaktionen der Politiker in Frankreich und Deutschland auf die Virus-Ausbreitung tendierten die Börsen deutlich schwächer. Bei einigen Experten sorgten die Maßnahmen für Kopfschütteln. Vor diesem Hintergrund stieg der Volatilitätsindex Vix, der die Nervosität der Anleger misst, zeitweise auf 40,52 Punkten. Gleichzeitig flüchteten Investoren in sichere Häfen wie US-Anleihen. Spekulationen auf einen Nachfrage-Rückgang schickten den Ölpreis auf Talfahrt. Offensichtlich nutzten nach US-Börsenschluss einige Anleger die Gelegenheit zum Einstieg. Der S&P 500 Future tendierte deutlich fester. Das lag auch an guten Zahlen die u.a. von Amgen und Ford erst nach US-Börsenschluss veröffentlicht wurden. Zur Sitzung flogen gestern vor allem Reise- und Touristikwerte aus den Depots. Ärztevertreter und Virologen übten scharfe Kritik an den geplanten Lockdown-Maßnahmen. Es wird mit umfangreichen Klagen gegen die überraschenden Maßnahmen gerechnet. Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung Gassen fordert nachvollziehbare Maßnahmen, kein Gießkannenprinzip und bestritt, dass Lockdowns und andere radikale Einschränkungen signifikanten Einfluss auf die Corona-Entwicklung hätten. Mit Erleichterung reagierten Investoren auf den geringer als befürchtet ausgefallenen Quartalsverlust und den gestoppten Mittelabfluss bei General Electric (+10%). Mit zusätzlichen 1.350 Milliarden Euro stemmt sich die EZB bis dato gegen die Folgen der Virus-Ausbreitung. Dieser Betrag könnte heute erhöht werden. Die Spekulation ist durch den erneuten Lockdown in Frankreich, den Teil-Lockdown in Deutschland sowie der Verlängerung des Alarmzustandes bis Mai in Spanien ausgelöst worden. Zudem liegt die Inflation weit unter dem Ziel.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,512%-0,475%-0,48%-0,29%
GBP0,048%0,125%0,19%0,39%
USD0,214%0,328%0,38%0,79%
JPY-0,102%0,045%-0,06%0,03%
CHF-0,773%-0,625%-0,61%-0,37%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,62%-0,19%-0,79%
UK0,22%0,83%-0,05%
USA0,79%1,91%0,15%
Japan0,03%-0,02%-0,12%
Schweiz-0,55%-0,47%-0,81%
EURUSD
USD1,1755-
CAD1,56101,3277
GBP*0,90281,3018
CHF1,06880,9088
AUD*1,66180,7074
JPY122,69104,35
SEK10,37658,8256
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d176,07
Öl Sorte Brent in USD/Fass39,25
Gold in USD/Feinunze1.884,27
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-20,86%3.745,15
S&P 500-3,45%3.230,78
NIKKEI-2,06%23.656,62

VIX (sog. Angstindikator)

VIX (sog. Angstindikator)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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