Frühindikatoren 29.10.2021

Publizierdatum: 29. Oktober 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
35.73015.4484.59615.6963.7634.2342.03825.41628.843
+0,68%+1,39%+0,98%-0,06%-0,49%+0,31%-0,05%-0,55%+0,08%
  • US-Aktien weiter stark - Asiatische Aktien suchen heute noch nach einer klaren Richtung
  • US-BIP steigt im 3. Quartal gegenüber dem Vorquartal auf das Jahr hochgerechnet um 2,0%
  • Die weltweiten Corona-Lockerungen machen sich bei Amazon negativ bemerkbar
  • Apple hat Probleme mit der Lieferkette - Firmenchef Cook warnt vor Verschärfung

Guten Morgen ... Neulich in der Personalabteilung: Wenn Sie mir jetzt keine Gehaltserhöhung geben, erzähle ich allen, ich hätte eine bekommen. Aber Spaß beiseite: Der Druck auf die Arbeitgeber nimmt zu, die Forderungen nach höheren Löhnen werden lauter, wie auch Timo Wollmershäuser, Konjunkturchef am Münchner Ifo-Institut, warnt. Sobald sich diese Erwartungen in den Tarifrunden niederschlagen, ist die Lohn-Preis-Spirale endgültig im Gang, sagt er. Die Unternehmen müssen dann die höheren Lohnkosten über abermals höhere Preise reinholen. Es dürfte sehr schwer werden, diese Entwicklung wieder zu stoppen. Die EZB bleibt ihrem eingeschlagenen Weg stoisch treu und erteilte Zinsfantasien eine klare Absage. Der EZB-Rat hält weiter an der beliebten Politik des billigen Geldes fest, wobei die daraus resultierenden Negativzinsen bei den Aktionären auf wesentlich größere Gegenliebe stoßen dürften als bei den Sparern. Die Teuerungsrate ist mit 3,4 Prozent weit über das EZB-Ziel von zwei Prozent hinausgeschossen. In Deutschland waren es sogar 4,5 Prozent. Lagarde räumte ein, dass sie von der Dauer des Inflationsschubs überrascht wurde. Doch 2022 werde die Teuerung Schritt für Schritt nachlassen. Das Thema habe die Debatte bestimmt: Wir sprachen über Inflation, Inflation, Inflation. Noch seien aber die Bedingungen für eine Zinserhöhung in der nahen Zukunft nicht gegeben, erklärte die Französin. Gerüchten zufolge sind sich die Währungshüter aber hinsichtlich möglicher Zweitrundeneffekte uneins. Diesbezüglich bestehen Zweifel, dass die Inflation im Jahr 2023 unter 2 Prozent sinken wird. Zur US-Börsensaison: Sowohl der Elektronikkonzern Apple als auch der Onlinehändler Amazon.com verfehlten die Erwartungen. Ihre jeweiligen Aktienkurse fielen im nachbörslichen Handel zeitweise um fünf Prozent. Beide Unternehmen sprachen über Schwierigkeiten in ihren Lieferketten.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,557%-0,473%-0,02%0,25%
GBP0,250%0,851%1,24%1,18%
USD0,132%0,371%1,22%1,56%
JPY-0,084%0,056%0,03%0,12%
CHF-0,770%-0,550%-0,05%0,32%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,14%-0,58%-0,60%
UK1,02%0,20%0,64%
USA1,60%0,91%0,50%
Japan0,09%0,02%-0,10%
Schweiz-0,09%-0,449%-0,70%
EURUSD
USD1,1667-
CAD1,44161,2353
GBP*0,84601,3793
CHF1,06430,9120
AUD*1,54610,7545
JPY132,59113,62
SEK9,94268,5191
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d169,06
Öl Sorte Brent in USD/Fass84,41
Gold in USD/Feinunze1.794,30
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+19,18%3552,64
S&P 500+28,09%3756,07
NIKKEI+0,00%27444,17

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