Frühindikatoren 29.11.2018

Publizierdatum: 29. November 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.3667.2922.74411.2993.0383.1682.03026.47322.263
+2,50%+2,95%+2,30%-0,09%+0,69%+0,06%-0,15%-0,79%+0,39%
  • Fed-Chef entfacht mit Zinsaussagen Freudensprung an der Börse
  • Eine Verschiebung von weiteren Zinsschritten oder gar ein Ende des…
  • …Zinserhöhungszyklus könnte jedoch eine Wirtschaftsabschwächung andeuten
  • Asien uneinheitlich: Nikkei leicht im Plus, Hang Seng mit Abschlägen

Guten Morgen...1,1387...ähnlich wie beim FC Bayern München gibt es derzeit auch an der Börse jede Menge Viren, die einer Erholung im Wege stehen. Doch das gute an einem Infekt ist, dass dieser für gewöhnlich den Körper nur kurzfristig lahmlegt. Nach überstandener Grippe geht es dann auch wieder bergauf. Dem Befreiungsschlag des deutschen Rekordmeisters folgte gestern auch die Börse. Der Dow Jones schaffte den dritten Anstieg in Folge. Seit dem Tief bei 24.286 Zählern konnte sich das alt ehrwürdige Börsenbarometer um mehr als 1.000 Punkte nach oben schrauben und dabei auch die wichtige Marke von 25.000 Zählern zurückerobern. Gestern erwies sich FED-Chef Powells als Virenbekämpfer, indem er gemäßigte Zinsschritte andeutete. Das Anziehen der Zinszügel ist eine Ursache, die der Genesung der Börsen im Moment entgegensteht. Hohe Zinsen machen den Aktienmarkt weniger attraktiv. Dazu ein Beispiel: Einen Pfennig an Christi Geburt zu 4,5% Zins veranlagt, wäre heute zu einer Sextillion Mark (eine 1 und 36 Nullen) angewachsen. Durchaus lukrativ, wenn man einen langfristigen Anlagehorizont hat. Wer jedoch einen etwas kurzfristigeren Veranlagungswunsch an den Tag legt, der kommt im aktuellen Niedrigzinsumfeld an einer Investition am Aktienmarkt nicht vorbei. Ein zweiter Virenherd ist der Brexit. Ein ungeordneter Brexit könnte in Großbritannien laut Bank of England die heftigste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg auslösen. Die britische Wirtschaft dürfte ohne eine Einigung mit der EU innerhalb eines Jahres um 8% schrumpfen, schreibt die Notenbank in ihrem Bericht zum Brexit. Aber auch hier nimmt die Virenbelastung ab. Sollte nun auch noch der Handelsstreit zwischen China und USA ad acta gelegt werden, wäre die Bahn für eine Jahresendrallye frei. Asien ist bezüglich der Genesung des Patienten bzw. der Börsen noch skeptisch und verharrt auf Vortagsniveau.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,316%-0,146%0,28%0,91%
GBP0,894%1,138%1,34%1,54%
USD2,707%3,134%2,92%3,01%
JPY-0,115%0,112%0,05%0,23%
CHF-0,740%-0,531%-0,13%0,42%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,35%0,42%-0,58%
UK1,38%1,19%0,76%
USA3,02%2,41%2,78%
Japan0,08%0,05%-0,14%
Schweiz-0,06%-0,07%-0,74%
EURUSD
USD1,1380-
CAD1,50941,3261
GBP*0,88651,2837
CHF1,13000,9927
AUD*1,55510,7319
JPY128,93113,25
SEK10,26979,0222
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d160,90
Öl Sorte Brent in USD/Fass58,68
Gold in USD/Feinunze1.224,86
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-9,59%3.503,96
S&P 500+8,19%2.673,61
NIKKEI+2,54%22.764,94

Dow Jones erobert Marke von 25.000 Punkten zurück!

Dow Jones erobert Marke von 25.000 Punkten zurück!

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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