Frühindikatoren 30.01.2020

Publizierdatum: 30. Januar 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
28.7349.2753.27313.3453.1343.7362.14126.53322.978
+0,04%+0,06%-0,09%+0,16%+0,45%+0,46%+0,02%-2,31%-1,72%
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Guten Morgen. Die US-Notenbank beließ den Leitzins wenig überraschend unverändert und stellte klar, dass sie an ihrem Kurs festhalten und nicht - wie etwa von Trump gefordert - eine laxere Geldpolitik verfolgen werde. Unzufrieden zeigte sich Powell mit der Inflationsentwicklung. Die asiatischen Anleger sind heute enttäuscht, dass die FED die möglichen Auswirkungen des Coronavirus auf die Weltwirtschaft offensichtlich nicht in ihr Kalkül einbezieht. Einige Börsen in Asien wie etwa Japan und Hong Kong verlieren zur Stunde etwa 2%. Der NIKKEI hat damit seit dem zyklischen Top vor knapp zwei Wochen in etwa um 5% korrigiert. Die vielen Unternehmenszahlen fielen gemischt aus: Apple (+2%), Dow Inc (+5%) und General Electric (+10%) überzeugten die Anleger. Dagegen kamen AMD (-6%) Xilinx (-11%), Ebay (-5%) und Starbucks (-2%, gute Zahlen aber, das große Aber war das Coronavirus) unter die Räder. Boeing musste seinen ersten Jahresverlust seit langem und das schlechteste Ergebnis seit über zwei Jahrzehnten hinnehmen. In den letzten 30 Jahren wurden Aktienkäufe der US-Haushalte laut aktuellen Daten der FED Distributional Financial Accounts (DFA) praktisch ausschließlich von den wohlhabendsten 1% der US-Bevölkerung getätigt. Seit 1990 hat diese Gruppe Aktien und Aktienfonds im Wert von 1,2 Billionen Dollar gekauft, während die restlichen 99% der Bevölkerung netto Aktien in Höhe von 1 Billion Dollar verkauft hat. Die anfängliche Höhe der Aktiengewichtung und das Wirtschaftswachstum waren die wichtigsten Triebkräfte der Aktiennachfrage der oberen 1%. Diese erhöhen in der Regel ihre Nettokäufe von Aktien nach Phasen eines beschleunigten Wirtschaftswachstums und reduzieren sie, wenn die Aktiengewichtung in ihren Depots gestiegen ist. Die verbleibenden 99% der Haushalte kaufen laut den Daten in der Regel Aktien, wenn die Zinssätze fallen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,399%-0,269%-0,28%-0,03%
GBP0,701%0,814%0,64%0,72%
USD1,777%1,847%1,36%1,49%
JPY-0,052%0,125%-0,05%0,02%
CHF-0,686%-0,506%-0,60%-0,37%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,38%-0,19%-0,64%
UK0,52%0,83%0,43%
USA1,57%1,91%1,41%
Japan-0,06%-0,02%-0,14%
Schweiz-0,74%-0,47%-0,76%
EURUSD
USD1,1011-
CAD1,45401,3205
GBP*0,84601,3014
CHF1,07070,9722
AUD*1,63430,6737
JPY119,91108,91
SEK10,60169,6276
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d174,06
Öl Sorte Brent in USD/Fass59,19
Gold in USD/Feinunze1.577,32
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-0,24%3.745,15
S&P 500+3,14%3.230,78
NIKKEI-1,31%23.656,62

NIKKEI in YEN mit Trend (SD +-0,5)

NIKKEI in YEN mit Trend (SD +-0,5)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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