Frühindikatoren 30.03.2021

Publizierdatum: 30. März 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
33.17113.0603.97114.8183.1393.8831.89128.67329.418
+0,30%-0,6%-0,09%+0,47%-0,21%+0,42%+0,04%+1,18%+0,11%
  • Analysten - Hedgefonds-Schieflage wohl kein systemisches Risiko
  • US-Behörden untersuchen weiteren Tesla-Unfall
  • Biden kündigt massive Investitionen in Offshore-Windenergie an
  • Neue US-Handelsbeauftragte will Beziehungen zu EU stärken

Guten Morgen...Das also ist mein Leben. Und ich will, dass du weißt, ich bin glücklich und traurig zugleich und versuche noch immer herauszufinden, wie das eigentlich sein kann. Stephen Chbosky. Das also ist mein Leben. Die Aktienanleger sind glücklich und traurig zugleich. Glücklich weil die Blue Chip Aktien weiter steigen. Etwas traurig, Kopf hoch, weil Technologiewerte fallen und ein Hedgefonds in Schwierigkeiten geraten ist. Die Schieflage des US-Hedgefonds Archegos Capital sorgt für ein Beben bei zahlreichen Großbanken. Das ist vielleicht eine etwas übertriebene Headline in vielen US-Zeitungen. Tatsächlich gehen Schätzungen davon aus, dass die Schweizer Credit Suisse (-14%) mit ein bis vier Milliarden- und die japanische Investmentbank Nomura (-18%) mit zwei Milliarden US-Dollar betroffen sein könnten. Archegos hatte am Freitag wegen Nachschussforderungen laut Bloomberg Aktien im Wert von mehr als 20 Milliarden US-Dollar verkauft. Das Wall Street Journal berichtete sogar von Verkäufen im Wert von 30 Milliarden Dollar. Die jeweils rund 27-prozentigen Kurseinbrüche vom Freitag bei den TV-Sendern ViacomCBS und Discovery sind vermutlich eine Folge davon. Ein systemisches Risiko sollte laut Analysten nicht vorliegen, sonst lägen die Aktienkurse nicht dort wo sie sind. Der Dax stieg sogar auf ein Rekordhoch. Der Markt steigt die Mauer aus Inflationssorgen, der Hedgefonds-Schieflage, steigenden Renditen am US-Anleihemarkt und der dritten Infektionswelle in Europa hinauf. Bei all den Problemen, die Geldmengenexpansion bleibt das herausragende Thema an der Börse. Boeing (+2,3%)-Aktionäre sind wieder glücklich. Die Firma erhielt nach der Wiederzulassung seines Unglücksjets 737 Max einen weiteren Großauftrag. Im Nasdaq 100 ragte auf der traurigen Seite der Covid-19-Impfstoffhersteller Moderna (-7,4%) ohne neue Nachrichtenlage hervor.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,536%-0,488%-0,34%0,04%
GBP0,089%0,162%0,64%1,00%
USD0,203%0,282%0,98%1,74%
JPY-0,068%0,053%-0,02%0,11%
CHF-0,758%-0,595%-0,41%-0,02%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,31%-0,58%-0,71%
UK0,78%0,20%0,07%
USA1,74%0,91%0,15%
Japan0,08%0,02%-0,14%
Schweiz-0,21%-0,449%-0,77%
EURUSD
USD1,1764-
CAD1,48111,2590
GBP*0,85361,3780
CHF1,10510,9393
AUD*1,53730,7651
JPY129,33109,94
SEK10,22168,6879
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d171,62
Öl Sorte Brent in USD/Fass65,02
Gold in USD/Feinunze1.707,84
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+9,30%3552,64
S&P 500+9,76%3756,07
NIKKEI+4,56%27444,17

DAX mit Trend (SD +-1)

DAX mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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