Frühindikatoren 30.06.2020

Publizierdatum: 30. Juni 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.5969.8743.05312.2322.2483.2321.76224.51622.402
+2,32%+1,20%+1,47%+1,18%+0,69%+0,87%+1,09%+0,89%+1,85%
  • Gute US-Immobiliendaten sorgen für Auftrieb an den Börsen
  • Asiatische Märkte profitieren von guten Vorgaben und legen zu
  • Post-Brexit-Gespräche gehen in die nächste Runde
  • Inflationsrate in Deutschland legt überraschend zu

Guten Morgen... Ein Blick auf die aktuelle Corona-Statistik zeigt, dass die Briten momentan die meisten Todesopfer in Europa zu beklagen haben. Dort sind mehr als 43.000 Menschen in Zusammenhang mit dem Virus verstorben. Selbst bei überstandener Krankheit, klagen einige Covid19-Patienten über fehlende Fitness. Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen: Um möglichen Fragen zuvorzukommen, hat sich der britische Premier Johnson kurzerhand entschlossen seine Fitness unter Beweis zu stellen, in dem er bei einem Interview zu Boden ging und Liegestütze machte. Die bevorstehenden Aufgaben werden aber auch einen britischen Regierungslenker in Topform erfordern. Seit gestern laufen die Post-Brexit-Gespräche zwischen Europa und Großbritannien, die einen harten Brexit abwenden sollen. Die Wirtschaft der Briten ist unter Druck, was die Verhandlungsbasis gegenüber den Europäern nicht verbessert. Diesbezüglich will Boris Johnson die von der Corona-Pandemie gebeutelte Wirtschaft in seinem Land mit einem großen Investitionspaket wieder in Schwung bringen. An den Börsen sorgten gestern robuste US-Konjunkturdaten für Auftrieb: Der Immobilienmarkt erholte sich im Mai stark von der Corona-Krise. Die Zahl, der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe sprang deutlich stärker an als von den Analysten erwartet. Die allgemeine Teuerung in Deutschland hat im Juni auf vergleichsweise niedrigem Niveau wieder angezogen. Die Verbraucherpreise lagen um 0,9% höher als ein Jahr zuvor. Im Mai war die jährliche Inflationsrate mit 0,6% auf den tiefsten Stand seit fast vier Jahren gesunken. Analysten wurden von der Entwicklung überrascht. Sie hatten für Juni ebenfalls eine Inflationsrate von 0,6 Prozent erwartet. Spekulieren statt investieren, dachten sich gestern wohl die Aktionäre von Wirecard und schickten den Kurs der Aktie auf eine wilde Achterbahnfahrt.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,413%-0,205%-0,34%-0,17%
GBP0,132%0,457%0,23%0,35%
USD0,296%0,556%0,30%0,60%
JPY-0,046%0,114%-0,05%0,03%
CHF-0,670%-0,465%-0,54%-0,33%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,47%-0,19%-0,69%
UK0,16%0,83%-0,08%
USA0,63%1,91%0,15%
Japan0,03%-0,02%-0,14%
Schweiz-0,43%-0,47%-0,66%
EURUSD
USD1,1237-
CAD1,53521,3662
GBP*0,91371,2298
CHF1,06950,9516
AUD*1,63320,6878
JPY121,07107,73
SEK10,48749,3279
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d176,66
Öl Sorte Brent in USD/Fass41,41
Gold in USD/Feinunze1.770,37
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-13,70%3.745,15
S&P 500-5,73%3.230,78
NIKKEI-4,71%23.656,62

BOEING-Aktie mit Rückenwind

BOEING-Aktie mit Rückenwind

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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