Frühindikatoren 30.09.2021

Publizierdatum: 30. September 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
34.39114.5124.35915.3653.6504.0801.99424.45129.577
+0,26%-0,24%+0,16%+0,77%+0,65%+0,53%+1,22%-0,86%+0,11%
  • Europäische und amerikanische Aktienindizes mit leichten Zugewinnen
  • Stromkrise und Wirtschaftsdaten drücken Asien-Börsen
  • Powell gibt vorerst keine Entwarnung bei Materialengpässen und Inflation
  • Alphabet: Aktie verzeichnet im laufenden Jahr ein Kursplus von 54 Prozent

Guten Morgen... Corona-Pandemie beendet und plötzlich sind die Regale leer - verkehrte Welt in Großbritannien. Während im Rest der Welt eine Post-Corona-Normalisierung vonstattengeht, herrscht auf der Insel Ausnahmezustand. Aufgrund fehlender LKW-Fahrer bleiben manche Regale in britischen Supermärkten leer. Im Grunde ist das aber nicht wirklich schlimm, da man aufgrund des Benzinmangels erst gar nicht dorthin kommt. Auch hier gibt es keinen Rohstoffmangel, sondern ein Transportproblem. Der Brexit sollte im Grunde den heimischen Arbeitsmarkt beflügeln, da es für ausländische Arbeitnehmer im Königreich wesentlich schwieriger geworden ist, sich dort ein neues Leben aufzubauen. Mittlerweile ist die Lage aber so dramatisch, dass Boris Johnsons Regierung auf einmal erleichtern will, was sie vorher systematisch erschwert hat: die Einwanderung ausländischer Arbeitskräfte. Für Lkw-Fahrer und -Fahrerinnen sollen nun etwa 5000 befristete Visa ausgestellt werden. Dow Jones und Dax haben sich nach einem rabenschwarzen Dienstag stabilisiert bzw. leicht erholt. Die Belastungsfaktoren wie zum Beispiel ein mögliches Tapering oder eine Zinswende in Amerika sind jedoch geblieben und auch die chinesische Regulierungswut sowie die Immobilienkrise, ausgelöst vom Evergrande-Konzern schweben weiterhin wie ein Damoklesschwert über den Märkten. Dazu kommen so wie heute noch schwache Wirtschaftsdaten aus dem Reich der Mitte. Chinas Industrie verzeichnete einen unerwarteten Rückgang: Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe lag im September bei 49,6 gegenüber 50,1 im August. Damit rutschte die Kennzahl unter die 50er-Marke und zeigt eine Kontraktion an. Um der aktuellen Lage aber auch etwas Gutes abzugewinnen: Bei so vielen Störfeuern ist die Stimmung bei den Anlegern jetzt nicht gerade überschäumend, was aus antizyklischer Sicht positiv zu werten ist.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,543%-0,491%-0,21%0,15%
GBP0,076%0,352%0,98%1,16%
USD0,131%0,241%1,04%1,50%
JPY-0,080%0,065%0,01%0,10%
CHF-0,756%-0,583%-0,28%0,09%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,21%-0,58%-0,69%
UK0,98%0,20%0,43%
USA1,52%0,91%0,29%
Japan0,07%0,02%-0,12%
Schweiz-0,19%-0,449%-0,74%
EURUSD
USD1,1603-
CAD1,47801,2736
GBP*0,86291,3445
CHF1,08310,9331
AUD*1,61120,7201
JPY129,90111,92
SEK10,21368,7985
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d170,15
Öl Sorte Brent in USD/Fass78,38
Gold in USD/Feinunze1.732,19
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+14,84%3552,64
S&P 500+22,15%3756,07
NIKKEI+4,67%27444,17

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