Frühindikatoren 31.01.2019

Publizierdatum: 31. Januar 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.0157.1832.68111.1823.0003.1622.00627.92720.773
+1,77%+2,20%+1,55%-0,33%+1,11%+0,26%+1,58%+1,03%+1,05%
  • US-Notenbank will es nach Zinsfeuerwerk ruhiger angehen lassen
  • FED, Apple, Boeing und AMD sorgen für fortgesetzte Börsenrallye
  • Auch die EU nimmt den umstrittenen Telekom-Ausrüster Huawei ins Visier
  • Rekordhitze in Teilen Australiens, Rekordkälte in Teilen der USA, Rekordschneehöhen in Teilen der Alpen

Guten Morgen...1,1500 USD...Laut einigen Analysten hatte bereits die Abendsonne ihr Licht auf die Börsen geworfen. Das heimliche Hobby dieser Experten ist allerdings die Fehleinschätzung. Trump wird niemals Präsident. Es wird keinen Brexit geben. Wer findet den Fehler? Tatsächlich hat eine massive Rallye eingesetzt. Apple-Chef Cook macht nach den Belastungen für das Geschäft durch den Handelsstreit zwischen den USA und China nun Zeichen der Entspannung aus (Apple +7%). Sehr fein. Der weltgrößte Flugzeughersteller Boeing (+6%) schraubte seine Gewinnerwartungen für 2019 nach oben. Noch feiner. Der Chiphersteller AMD (+20%) prognostizierte für das laufende Jahr ein überraschend starkes Umsatzwachstum. Überhaupt am feinsten. Die US-Notenbank will es nach den Zinssteigerungen 2019 zudem ruhiger angehen lassen und signalisiert eine Pause. Der Leitzins wurde in der Spanne von 2,25% bis 2,5% belassen. Zugleich machte die FED deutlich, dass sie bei Entscheidungen über künftige Zinsschritte ''geduldig'' agieren wird. Zentralbankchef Powell wiederholte dieses neue Signalwort auf der Pressekonferenz wieder und wieder. Bei der Inflation achtet die FED besonders auf Preisveränderungen bei persönlichen Verbraucherausgaben, bei denen Energie- und Nahrungsmittelkosten ausgeklammert werden. Hier lag die Steigerungsrate im November bei 1,9% und damit nur leicht unter dem Ziel der FED. Powell signalisierte zudem, dass die FED bei Bedarf darüber nachdenken wird, den Prozess des Abschmelzens der Bilanz zu überdenken. Das ist eine sehr gute Nachricht für die Börse. Die US-Notenbank hat diese in den Jahren nach der Finanzkrise auf fast USD 4,5 Billionen aufgebläht und sie mittlerweile wieder auf USD 4,1 Billionen abgebaut. Nach einem ursprünglich 2017 ausgearbeiteten Plan wird das Volumen monatlich um bis zu USD 50 Mrd. (!) verringert. Der Dollar notierte schwach.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,308%-0,109%0,15%0,70%
GBP0,924%1,164%1,28%1,44%
USD2,736%3,021%2,54%2,69%
JPY-0,100%0,099%-0,02%0,13%
CHF-0,705%-0,511%-0,24%0,20%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,19%0,42%-0,57%
UK1,26%1,19%0,77%
USA2,68%2,41%2,51%
Japan0,00%0,05%-0,17%
Schweiz-0,20%-0,07%-0,76%
EURUSD
USD1,1498-
CAD1,50921,3128
GBP*0,87591,3124
CHF1,14190,9929
AUD*1,58310,7263
JPY125,04108,75
SEK10,37439,0204
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d165,18
Öl Sorte Brent in USD/Fass62,18
Gold in USD/Feinunze1.318,83
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+5,35%3.001,42
S&P 500+6,68%2.506,85
NIKKEI+4,34%20.014,77

Apple in US-Dollar (mit Trend SD +-0,5)

Apple in US-Dollar (mit Trend SD +-0,5)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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