Frühindikatoren 31.01.2020

Publizierdatum: 31. Januar 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
28.8599.2993.28413.1573.1013.6912.11226.42423.222
+0,43%+0,26%+0,31%-1,41%-1,02%-1,22%-1,35%-0,10%+1,06%
  • Virus-Angst ebbt an den Märkten ab
  • In Summe gute Zahlen treiben Wall Street an
  • WHO verhängt globalen Virus-Notstand
  • Schwache Nachfrage setzt Japans Industrieproduktion zu - NIKKEI trotzdem fest

Guten Morgen. Oh, you shouldn´t have. Facebook (-6%) hat schwache Zahlen veröffentlicht. Zwar hat das Online-Netzwerk die Erwartungen übertroffen. Bedenklich stuften Analysten aber den starken Anstieg der Kosten ein. Ground Zero: Unter dem Strich fuhr die Deutsche Bank (+3,4%) letztes Jahr einen Verlust von 5,7 Milliarden Euro ein. Seit 2015 häuften die Frankfurter damit Verluste von 15 Milliarden Euro an. Der Umbau, dem weltweit 18.000 Jobs zum Opfer fallen, kostet mehr als sieben Milliarden Euro. 4.100 Stellen fielen bereits weg. Bei Tesla (+10%, Rekordhoch) ist der Turbo nicht im Auto, sondern in der Aktie verbaut. Tesla ist jetzt so viel wert wie BMW, Daimler und Fiat Chrysler zusammen. Umsatz und Gewinn hatten die Erwartungen deutlich übertroffen. Tesla gilt nicht unbedingt als Fahnenträger der am günstigsten bewerteten Aktien. Microsoft (+2,8%, Rekordhoch) beeindruckte erneut mit einem Umsatz- und Gewinnsprung. SOS, Mayday, Mayday: Die WHO hat Alarm geschlagen. Die UN-Behörde rief einen internationalen Gesundheitsnotstand aus - ein Schritt, auf den sie zuvor zwei Mal verzichtet hatte. Damit sind schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung des Ausbruchs verbunden. In China sind mittlerweile, zumindest nach Angaben der dortigen Behörden, 213 Menschen an dem Virus gestorben. Die Zahl der bestätigten Krankheitsfälle liege inzwischen bei 9.692. Weltweit sind etwa 9.820 Menschen erkrankt, Todesfälle außerhalb Chinas wurden bislang nicht registriert. Nach Einschätzung des Wirtschaftsberaters von Trump, Larry Kudlow, hat die neue Lungenkrankheit aber nur geringe Auswirkungen auf die amerikanische Wirtschaft. Chinas Industrie ist im Januar auf der Stelle getreten. Exportbestellungen gingen im Zuge des Handelsstreits mit den USA zurück. Als weiterer Risikofaktor kam der Ausbruch des Coronavirus hinzu, was sich aber noch nicht voll in der Statistik abbildet.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,398%-0,278%-0,29%-0,02%
GBP0,692%0,803%0,68%0,74%
USD1,763%1,822%1,39%1,50%
JPY-0,052%0,123%-0,06%0,01%
CHF-0,690%-0,504%-0,61%-0,39%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,39%-0,19%-0,66%
UK0,54%0,83%0,51%
USA1,58%1,91%1,41%
Japan-0,06%-0,02%-0,15%
Schweiz-0,75%-0,47%-0,75%
EURUSD
USD1,1022-
CAD1,45601,3206
GBP*0,84151,3096
CHF1,07000,9707
AUD*1,64080,6717
JPY120,18109,03
SEK10,62949,6433
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d174,57
Öl Sorte Brent in USD/Fass59,25
Gold in USD/Feinunze1.573,16
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-1,45%3.745,15
S&P 500+3,38%3.230,78
NIKKEI-0,49%23.656,62

Wow - Tesla in US-Dollar

Wow - Tesla in US-Dollar

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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