Frühindikatoren 13.01.2023

Publizierdatum: 13. Januar 2023

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
34.19011.0013.97015.0583.2894.1272.23921.58226.109
+0,64%+0,64%+0,34%+0,74%+1,21%+0,66%+0,88%+0,32%-1,29%
  • Studie - Illegale Deals mit Kryptowährungen auf Rekordhoch
  • Preisauftrieb in USA lässt spürbar nach - Inflationsrate fällt auf 6,5 Prozent
  • Stournaras (EZB) - Zinserhöhungen bis Rückkehr der Inflation zu Zielmarke sicher ist
  • Deutsche Autohersteller bei E-Autos zunehmend unter Zugzwang - Studie

Guten Morgen... Wenn es nach Robert Orben geht, ist Inflation, wenn die Brieftaschen immer voller und die Einkaufstaschen immer leerer werden. Der bekannte Ökonom Helmar Nahr sah den Preisauftrieb als periodisch wiederkehrenden Beweis für die Tatsache, dass bedrucktes Papier bedrucktes Papier ist. Die Inflation in den USA ist vor dem Jahreswechsel jedenfalls deutlich zurückgegangen. Sie fiel im Dezember wie erwartet auf 6,5% von 7,1% im November. Es macht sich ein Basiseffekt wegen des inflationären Schubes Ende 2021 bemerkbar. Dieser Effekt könnte auch in den kommenden Monaten für einen nachlassenden Preisdruck sorgen. Auch die Kernteuerungsrate könnte weiter nachgeben, wenn auch in einem geringeren Umfang. Die US-Notenbank dürfte dennoch weiter an der Zinsschraube drehen, da die Inflation zwar fällt, aber nach wie vor viel zu hoch ist. Vor allem der zu erwartende geringere Mietpreisanstieg könnte die Inflationsraten erheblich nach unten drücken. Der Markt sieht jetzt die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der US-Notenbank Anfang Februar um nur noch 25 Basispunkte bei 88%. Im Vergleich hatte sich die Inflation im Euroraum im Dezember auf 9,2% abgeschwächt nach 10,1% im November. Der hiesige Preisauftrieb ist damit deutlich stärker als in den USA. Die Märkte reagierten uneinheitlich auf die neue Datenlage. Die Börsen in den USA und Europa legten tendenziell etwas zu, der NIKKEI geriet dagegen unter Verkaufsdruck. Der Dollar notiert weiter sehr schwach. Angesichts der unter Druck stehenden US-Währung verteuerte sich Gold. Logitech (-17%) fielen in Zürich nach einer Prognosesenkung. Ein pessimistischerer Ausblick brachte auch den französischen Videospiele-Hersteller Ubisoft (-14%) zum Absturz. Der aktivistische Investor Nelson Peltz will bei Walt Disney (+3,6%) Mitglied im Aufsichtsrat werden.



Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR2,288%3,325%2,78%2,72%
GBP3,965%0,000%3,83%3,58%
USD4,830%5,409%3,55%3,39%
JPY0,000%0,000%0,59%1,01%
CHF0,000%0,000%1,45%1,69%
10-jährige BondsRenditeper 30.12.20222-jährige Bonds
Deutschland2,13%2,56%2,56%
UK3,34%3,67%3,44%
USA3,47%3,83%4,16%
Japan0,51%0,42%0,04%
Schweiz1,16%1,62%1,10%
EURUSD
USD1,0836-
CAD1,45101,3391
GBP*0,88911,2184
CHF1,00900,9309
AUD*1,55830,6953
JPY139,96129,14
SEK11,301310,4275
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d138,22
Öl Sorte Brent in USD/Fass83,69
Gold in USD/Feinunze1.893,97
IndexYTD in EUR30.12.2022
STOXX50E+8,78%3794
S&P 500+2,11%3840
NIKKEI+0,30%26094

US-Inflationsrate langfristig

US-Inflationsrate langfristig
Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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