Frühindikatoren 17.01.2023

Publizierdatum: 17. Januar 2023

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
34.30311.0793.98315.1343.3004.1572.25821.52826.139
+0,33%+0,71%+0,40%+0,31%+0,28%+0,15%+0,20%-1,00%+1,23%
  • Graumarkt - Chinesen zahlen Mondpreise für Corona-Mittel Paxlovid von Pfizer
  • So ungefähr - EZB Chefvolkswirt Lane - Zinsen sind nun ungefähr neutral
  • Zeitenwende - Chinas Bevölkerung schrumpft zum ersten Mal seit 1961
  • Chinas Wirtschaftswachstum verlangsamt sich im vierten Quartal erheblich

Guten Morgen... Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt. Mark Twain. Die vollen Lagerstätten drückten den europäischen Erdgas- Future rund 16% auf 54,50 Euro je Megawattstunde. Letzten Sommer erreicht dieser Future noch sein Allzeithoch bei 343 Euro! Der Future legte in der Krise von Mai 2020 bis August letzten Jahres um knapp 8.500% (kein Tippfehler) zu. Chinas Wirtschaftswachstum hat sich im vierten Quartal aufgrund der Corona-Beschränkungen in China erheblich verlangsamt. Die Wirtschaft wuchs im Zeitraum Oktober bis Dezember 2022 um 2,9% gegenüber dem Vorjahr. Auf Quartalsbasis lag das BIP im vierten Quartal bei 0%. 2021 war das BIP noch um 8,4% gewachsen. Mit Ausnahme des 2,2% Wachstums nach der ersten Corona-Welle 2020 ist dies das schlechteste Ergebnis seit 1976, dem letzten Jahr der jahrzehntelangen Kulturrevolution. Die Börsen in Hong Kong und Shanghai reagierten mit Verlusten auf diese Daten. Ohne Impulse von der Wall Street, die wegen des Martin-Luther-King-Feiertags geschlossen blieb, verlief der Handel gestern in Europa ruhig. Die EZB muss aus Sicht ihres Chefvolkswirts Lane im Kampf gegen die Inflation die Zinsen auf ein Niveau weiter anheben, mit dem die Wirtschaft gebremst wird. Es sei aber unklar, wo genau der Gipfel der Zinserhöhungen schließlich liegen wird. Inzwischen hat die EZB auf ihrem Zinserhöhungspfad ein Zinsniveau erreicht, dass ungefähr neutral ist, dennoch sind wir immer noch nicht da, wo die Risiken mehr zweiseitig oder symmetrisch werden. Daher müssen wir die Zinsen mehr anheben, meinte er. Positiv nahmen Investoren den stärksten Rückgang der deutschen Großhandelspreise seit 14 Jahren auf. Sie gaben im Dezember um durchschnittlich 1,6% im Vergleich zum November nach. Damit mehrten sich die Hinweise, dass die Inflation in Deutschland ihren Höhepunkt überschritten haben könnte.



Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR2,334%3,332%2,77%2,72%
GBP4,002%0,000%3,86%3,67%
USD4,795%5,393%3,64%3,47%
JPY0,000%0,000%0,52%0,94%
CHF0,000%0,000%1,46%1,67%
10-jährige BondsRenditeper 30.12.20222-jährige Bonds
Deutschland2,17%2,56%2,56%
UK3,39%3,67%3,50%
USA3,55%3,83%4,25%
Japan0,51%0,42%0,05%
Schweiz1,13%1,62%1,13%
EURUSD
USD1,0828-
CAD1,45081,3397
GBP*0,88751,2198
CHF1,00120,9245
AUD*1,55320,6968
JPY139,40128,73
SEK11,284110,4192
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d138,21
Öl Sorte Brent in USD/Fass84,82
Gold in USD/Feinunze1.909,55
IndexYTD in EUR30.12.2022
STOXX50E+9,57%3794
S&P 500+2,52%3840
NIKKEI+0,82%26094

Europäischer Erdgas-Future

Europäischer Erdgas-Future
Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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