Frühindikatoren 18.01.2023

Publizierdatum: 18. Januar 2023

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
33.91111.0953.99915.1873.2954.1742.25621.59026.798
-1,14%+0,14%-0,20%+0,35%-0,15%+0,42%-0,07%+0,06%+2,52%
  • China-Daten und Banken-Zahlen setzen Wall Street zu
  • Japans Notenbank hält ultra-niedrige Zinssätze vorerst unverändert
  • United Airlines erwartet 2023 Vervierfachung des Gewinns
  • Massenstellenabbau - Microsoft will fünf Prozent seiner Belegschaft entlassen

Guten Morgen...So miserabel. Die Quartalsergebnisse von Goldman Sachs waren noch miserabler als allgemein erwartet. Die von Morgan Stanley waren dagegen okay. Auch die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in China trugen zu den Verlusten des Dow-Jones-Index bei. In den USA gehandelte chinesische Werte wie zum Beispiel Baidu (-6%) kamen unter die Räder. Die mittlerweile extreme Inversion der Renditekurve in den USA von Drei-Monats- und Zwei-Jahres-Staatsanleihen - ein Indikator für eine sich abzeichnende Rezession - deutet darauf hin, dass der Markt damit rechnet, dass auf die Zinserhöhungen bald Zinssenkungen folgen. Diese Kraft der Notenbanken befällt nicht die Atemwege, wohl aber die Herzkranzgefäße der Industriegesellschaft. Morgen werden die Zahlen von Netflix als ein erster Stimmungstest für die Technologiebranche erwartet. Wir sind atemlos. Wenigstens hat der Aktienmarkt in Tokio trotz der Verluste im Dow Jones euphorisch auf die Entscheidung der japanischen Notenbank, ihre ultra-niedrigen Zinssätze beizubehalten, reagiert. Die Bank von Japan hat von Shakespeare gelernt: Es ist nicht genug, dass man rede. Man muss auch richtig reden. United Airlines (nachbörslich +4%) ist eine Fluglinie mit Raketenantrieb und erwartet für das laufende Geschäftsjahr in etwa eine Vervierfachung des Gewinns. Wow. Knapp ein Jahr nach Beginn des Kriegs in der Ukraine ist der Öl- und Gaskonzern Wintershall Dea zum Rückzug aus seinem Geschäft in Russland gezwungen. Das führt zu einem einmaligen Verlust von 5,3 Mrd. Euro. Putin prüft nun, wie er sich anderweitig bei westlichen Firmenlenkern unbeliebt machen kann. BASF hält noch 72,7% an der Firma. 2022 musste der Chemiekonzern insgesamt Wertberichtigungen von 7,3 Mrd. Euro auf die Beteiligung vornehmen, davon alleine 5,4 Mrd. im vierten Quartal wegen der Entkonsolidierung der Aktivitäten in Russland.



Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR2,335%3,339%2,63%2,63%
GBP4,023%0,000%3,89%3,62%
USD4,798%5,395%3,57%3,43%
JPY0,000%0,000%0,46%0,84%
CHF0,000%0,000%1,42%1,63%
10-jährige BondsRenditeper 30.12.20222-jährige Bonds
Deutschland2,08%2,56%2,46%
UK3,34%3,67%3,47%
USA3,49%3,83%4,19%
Japan0,42%0,42%0,01%
Schweiz1,09%1,62%1,03%
EURUSD
USD1,0774-
CAD1,44161,3379
GBP*0,87761,2276
CHF0,99450,9230
AUD*1,54170,6989
JPY141,12130,96
SEK11,221310,4128
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d139,26
Öl Sorte Brent in USD/Fass86,78
Gold in USD/Feinunze1.896,59
IndexYTD in EUR30.12.2022
STOXX50E+10,02%3794
S&P 500+3,44%3840
NIKKEI+2,10%26094

BASF mit Trend (SD +-1)

BASF mit Trend (SD +-1)
Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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