Devisenmärkte 2020: eine außergewöhnliche Achterbahnfahrt - Schoellerbank Analysebrief Nr. 395

Die Devisenmärkte sind immer in Bewegung und blicken auf ein wahrlich außergewöhnliches Jahr 2020 zurück. Beim Ausbruch der Corona-Pandemie im März kam es zu einer Flucht in sogenannte "sichere Häfen", die in diesem Fall unter anderem vom US-Dollar, dem japanischen Yen und dem Schweizer Franken verkörpert wurden. Der Euro feierte mittlerweile ein Comeback und wertet aktuell gegen den US-Dollar kräftig auf.
 
Doch wie ist das möglich, wo doch Europa mit den wirtschaftlichen und konjunkturellen Auswirkungen der Corona-Krise dermaßen zu kämpfen hat? Um dieser Frage auf den Grund gehen zu können, befassen sich die Anlageexperten der Schoellerbank eingehend mit den Vorgängen auf den Währungsmärkten. Die Dollar-Schwäche ist - neben dem wieder zurückkehrenden Risikoappetit der Marktteilnehmer - unter anderem auf die letzte Zinssenkungswelle in den USA zurückzuführen, welche die relative Attraktivität von Investments in US-Dollar gegenüber dem Euro geschwächt hat.

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